8. Schwangerschaftswoche

Das Wunder in Deinem Bauch misst jetzt etwa 15 Millimeter.

SSW8 SSW8 - bereits 15 Millimeter groß ist Dein Wunder!

Etwa anderthalb Zentimeter groß ist Dein „Gummibärchen“ nun gerade. Aber der 8. Schwangerschaftswoche wird der Embryo umbenannt in den „Fötus“. Übersetzt bedeutet das so viel, wie „Das Kleine“.

Wie verändert sich mein Körper jetzt?

Es wäre durchaus möglich, dass Du, so Du sehr sensibel bist, nachts überlegen musst, wie Du Dich hinlegst, um ordentlich schlafen zu können. Natürlich noch nicht des Bauches wegen, sondern weil Deine Brüste beginnen, sich vorzubereiten und auch etwas wachsen. Das kann unter Umständen unangenehm sein. Auch der Warzenhof wird langsam dunkler.

Insgesamt kann es sein, dass Du an Gewicht etwas zulegst, vorrangig die Taille verbreitert sich nun.

Die Mutterbänder dehnen sich, das kannst Du spüren. Und dass Du nun des Öfteren die Toiletten aufsuchen musst liegt daran, dass Dein Uterus nun bereits die Größe eines Gänseeis aufweist, was schon mal auf die Blase drücken kann.

Wie genau entwickelt sich mein Baby im Moment?

15 Millimeter groß ist das Kleine bereits!

Es entwickelt Ellenbogen und Knie. Den Kopf kann es jetzt auch schon heben und ganz zarte Augenlider sind nun vorhanden, um die kleinen Augen zu schützen.

Organe, Muskeln und Nerven werden ausgebaut und auch Handgelenke werden nun angelegt, die Schwimmhäutchen zwischen den Zehen verschwinden nun langsam.

Das Kleine scheidet nun bereits Urin aus und der kleine Magen bildet auch schon Magensäure.

Muss ich an einen Termin denken?

Ab der 9. Schwangerschaftswoche kann die erste große Vorsorgeuntersuchung stattfinden, bis hin zur 12. Woche.

Außerdem hast Du Deinen Mutterpass bekommen, diesen solltest Du bei Deinem Arbeitgeber vorlegen. Ab dem Moment, wo Du weißt, dass Du ein ungeborenes Leben in Dir trägst, hast Du besondere Rechte und unterliegst besonderem Schutz. In manchen Berufszweigen oder bei massiven Schwangerschaftsbeschwerden kann sogar ein Berufsverbot vom Gynäkologen erforderlich sein. Hierbei bist Du im Grunde krankgeschrieben, gehst also nicht arbeiten – aber bekommst 100 % Deines Gehaltes.

Wann genau Du Deinen Arbeitgeber darüber in Kenntnis setzt, dass Du schwanger bist, ist übrigens Dir selbst überlassen. Im Allgemeinen wird angeraten, den 3. Monat abzuwarten. Selbstverständlich solltest Du das sehr genau bedenken, wenn Du eine körperlich schwere Arbeit ausübst oder zum Beispiel mit Chemikalien oder infektiösen Materialien in Kontakt kommst.

Ab dem Ende des zweiten Schwangerschaftsmonats kannst Du Frühschwangerschaftskurse belegen, Du kannst Anlaufstellen wie eine Hebamme aufsuchen, um Dich adäquat vorzubereiten und auch, um Fragen beispielsweise zur Ernährung los zu werden.

Ich bekomme Angst, dabei wollte ich das Baby doch. Was ist los mit mir?

Es ist gut möglich, dass Du nachts weniger gut schläfst und Dich viele Fragen plötzlich beschäftigen. Gefühlsschwankungen sind normal, solange sie im Rahmen bleiben.

Über Ängste zu sprechen, wird Dir helfen. Und wenn Du Dich belesen musst, um Dich selbst zu beruhigen, dann mach es doch einfach. Es ist total in Ordnung, Ängste zu haben und sie auszusprechen. Auch kann es sein, dass immer mal eine Träne kullert. Ab etwa dem 4. Monat wird das im Allgemeinen wieder besser. Solltest Du Dich allerdings regelrecht depressiv fühlen, solltest Du mit Deinem Arzt darüber sprechen.

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